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		<title>EthnoSonoPedia - Neue Artikel [de]</title>
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		<item>
			<title>Qawwali</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Qawwali</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Qawwali''' (urdu: قوٌالی ist die traditionelle Form des islamischen Liedes auf dem indischen Subkontinent, heute v. a. Pakistan. Die Bezeichnung Qawwali stammt aus dem arabischen Qaol, was Axiom oder These bedeutet. Der Qawwalisänger heißt Qawwal. Der Qawwali steht in enger Beziehung zum spirituellen und künsterischen Leben in Nordwestindien und den pakistanischen Provinzen Punjab und Sindh. Er ist untrennbar mit den dortigen Sufitraditionen verknüpft. Im Gegensatz zum orthodoxen Islam nimmt der Sufismus an, dass es dem Menschen möglich ist, durch bestimmte Methoden direkten Zugang zur göttlichen Sphäre zu erlangen. Ekstase spielt dabei eine zentrale Rolle, die in vielen Sufikulturen durch Musik und Tanz induziert wird (s.a. [[Gnawa]] und [[Mewlewi]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Qawwali läßt sich zurückverfolgen bis auf das 11. Jahrhundert und wird, wie auch die Erfindung der [[Sitar]] und der [[Tabla]] dem Mystiker und Poeten [[Amir Khusro]] zugeschrieben, der den Qawwali aus einer Urform namens „Sama“ entwickelt haben soll. Tatsächlich aber lassen sich Spuren der Qawwaliform bis auf die Zeit der Völkerwanderung, noch vor Mohammed zurückverfolgen, die dann in historischer Zeit kodifiziert und verfeinert wurden. Federführend bei der Entwicklung des Qawwaligesangs ist die Sufibruderschaft der Chishti-Derwische, einem aus Herat in Afghanistan stammenden, für seine Toleranz und außerordentlich pazifistische Haltung berühmter Orden, der auf dem indischen Subkontinent herausragende Bedeutung erlangte. Wichtige Sheikhs der Chishtibruderschaft sind ''Nizamuddin Auliya,'' der Lehrer Amir Khusros und ''Fariduddin Ganj-i-Shakkar'' (Zuckerschatz), deren Grabmale heute sämtlich Pilgerstätten und Zentren des Qawwali sind.&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Qawwali auf dem indischen Subkontinent läuft in etwa parallel mit der hinduistischen Schwestertradition des [[Bhajan]], der auf die ekstatische Verehrung von Krischna gründet. Auch im angrenzenden Afghanistan hat sich eine ähnliche Qawwalitradition entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise hat der Qawwali im Rahmen der Filmindustrie einen Aufschwung genommen, der weit über seine ursprüngliche Verbreitung hinausgeht. Im internationalen Bereich ist hier vor allem der 1996 verstorbene Ausnahmesänger [[Nusrat Fateh Ali Khan]] zu nennen, der auch mit vielen Popmusikern zusammenarbeitete. Die Qawwalis Nusrat Fateh Ali Khans waren in amerikanischen Filmproduktionen hauptsächlich zur Verstörung des Publikums zu hören, so in Produktionen wie „Natural Born Killers“ und „Dead Man Walking“. Dieses Irritationsmoment ist jedoch keineswegs auf „kulturfremde“ Produktionen beschränkt, sondern findet sich auch in indischen und pakistanischen Filmen wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Qawwalis werden immer von Gruppen aufgeführt, üblicherweise als „Qawwali Parties“ bezeichnet, die in der Regel 6-9 Musiker umfassen. Die Party begleitet den Hauptsänger, den Qawwal. Oft wird ein [[Alaap]] vorangestellt, dann  beginnt der Qawwal das Lied, die Party wiederholt die Phrase,  dies wird wiederholt und variiert, wobei in der entstehenden Endlosschleife Lautstärke und Geschwindigkeit der Aufführung zunehmen, die schließlich das Publikum in die Trance, im Idealfall in einen Erleuchtungszustand führt. &lt;br /&gt;
Die Texte der Qawwali sind meist in Urdu oder Punjabi, manchmal auch beide gemischt. Auch Persische oder Regionalsprachtexte kommen vor. Die Thematik der Texte ist immer religiös, auch wenn die Philosophie der Sufi häufig eine recht weltliche Metaphorik pflegt. So erzählt das berühmteste Lied Nusrat Fateh Ali Khans, „Mustt Mustt“ von einem betrunkenen Pilger! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet wird der Gesang durch rhythmisches Klatschen, Tabla, die allerdings im Gegensatz zur klassischen [[indischen Musik]] nicht mit den Fingern, sondern mit der Handfläche angeschlagen wird, außerdem ein Melodieinstrument, in der Regel heute ein [[Harmonium]], das die früher übliche [[Sarangi]] weitgehend abgelöst hat. Dazu kommt als Drone-Instrument meist eine [[Tambura]]. Die Rhythmik des Qawwali ist meist einfach, der volkstümliche sechs-schlägige [[Tala]] Dadra ist vorherrschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 18:58:52 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Qawwali</comments>		</item>
		<item>
			<title>Flamenco</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Flamenco</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Flamenco''' bezeichnet eine Kunstform des südspanischen Andalusien, die sowohl Musik wie auch Tanz umfasst. Das Wort ''Flamenco'' wird heute meist entweder auf die Bezeichnung für „Flame“ oder „Flamingo“ zurückgeführt. Das Wort bezieht sich einerseits auf das stolze Auftreten der MusikerInnen und TänzerInnen, es ist aber auch eine Nebenbezeichnung für die Gitanos, aus deren Kultur sich der Flamenco entwickelt hat. Inzwischen gilt als gesichert, dass die Gitanos nicht wie wie die übrigen Romagruppen Europas, auch Nordspaniens über die Türkei und den Balkan eingewandert sind, sondern über die südliche Route Nordafrikas Andalusien erreicht haben. Die frühesten Erwähnungen der Gitanos finden sich kurz nach dem Ende der Reconquista im späten 15. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gitanos hat aber noch eine Vielzahl weiterer Kulturkreise zur Entwicklung des Flamenco beigetragen: Die Einwirkung prähistorischer hispanischer, bzw. boëtischer Kultur kann nicht nachgewiesen werden, wird aber vermutet. Ein weiterer hypothetischer Einfluss kommt von der spanischen Sakralmusik, die – im Gegensatz zum übrigen katholischen Europa des Mittelalters – nicht von der Gregorianik beherrscht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Einflüsse stammen dagegen zum einen von der maurisch-arabischen und zum anderen von der jüdisch-[[sephardischen Musik]], die unter der relativ toleranten arabischen Herrschaft eine Blütezeit erlebte. In einigen alten Flamencoformen kann ein jüdischer Ursprung belegt werden. Maurische Einflüsse auf der spanischen Halbinsel reichen über tausende von Jahren zurück, aber es war die islamische Invasion die die hauptsächlichen musikalischen Einflüsse Andalusiens bestimmte. Die Mauren nannten die iberische Halbinsel ''Al-Andalus'', wovon der Name Andalusiens herstammt. Die maurischen und arabischen Eroberer brachten ihre musikalischen Formen auf die Halbinsel und brachten gleichzeitig vermutlich einheimische Einflüsse in ihre Musik ein. In der 770 Jahre dauernden arabischen Herrschaft über Andalusien spielte Musik eine wichtige Rolle, die der südspanischen Musik ein völlig anderes Gepräge gab, als sie in der eher keltisch geprägte Musik Nordspaniens vorherrscht. Auch westafrikanische Einflüsse sind im Flamenco nachweisbar, vorwiegend in den jüngeren Stilen wie ''Tango''s oder ''Fandango'', die  von den schwarzen Sklaven Lateinamerikas herrühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für den Charakter des Flamenco ist sein starker Bezug zur andalusischen Unterschicht und deren Bewußtsein für die Härte des Lebens. Die Urheber der Flamencokultur (Gitanos, Mauren und Juden) wurden alle verfolgt und die Mauren und Juden auch von der spanischen Inquisition 1492 vertrieben. Der Geist der Verfolgung und des verzweifelten Kampfes prägen auch bis heute viele Lieder des Flamenco. Ein weiterer Aspekt ist die Oraltradition. Die Gitanos als die eigentlichen Urheber dieser Kunstform tradieren ihre Geschichte mündlich. Die Lieder wurden den neuen Generationen innerhalb ihrer Gemeinschaft weitergegeben. Auch das direkte Umfeld der Gitanos in den unteren Schichten der andalusischen Gesellschaft war analphabetisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reconquista endete 1492, in der Folge wurden die Mauren, Juden und und etwas später auch die Gitanos, deren Existenz kurz vorher zum ersten Mal belegt wurde, entweder zwangsassimiliert oder vertrieben. Die assimilierten Gitanos wurden ghettoisiert, wodurch ihre Kultur sich weitgehend frei von fremden Einflüssen fortentwickelte. &lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert war der Flamenco ein Phänomen, das auf mehrtägigen Festivals, sog. ''Juergas'' gefeiert wurde, allerdings exklusiv auf die Gitanos beschränkt. Diese Sonderentwicklung endete im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts: 1872 wurde den Gitanos eine Reihe von Freiheitsrechten zugestanden und der Flamenco wurde als andalusische Kulturform in ganz Andalusien populär. Dennoch blieben die Gitanos soziale Außenseiter, was sich in den Texten vieler „''Palos''“  - Flamenco-Liedern alter Prägung – reflektiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sog. Goldene Zeitalter des Flamenco dauerte von 1869-1910.In jener Zeit erreichte der Flamenco eine breite Öffentlichkeit in den sog. „''Café Cantantes'', in denen die Künstler sowohl sich gegenseitig, wie auch ihr Publikum trafen. In jener Zeit entwickelte sich der Flamenco zu der heute bekannten urbanen Kunstform, damit verbunden wurde auch das kommerzielle Potential des Flamenco hier entwickelt, das einen expliziten Konzertrahmen erforderte, während davor lediglich ein Treffen von befreundeten Künstlern in der alten Form der ''Juerga'' üblich gewesen war. Der Gefahr der kommerziellen Verflachung versuchten 1922 die befreundeten Künstler Manuel de Falla und Federica Garcia Lorca zu begegnen, indem sie den „''Concurso de Cante Jondo''“ (Wettbewerb des tiefinneren Gesangs) begründeten, in dem besonders die kommerziell wenig attraktiven „alten“ Stile des ''Cante Jondo'' gepflegt wurden. &lt;br /&gt;
Der Concurso wurde zwar legendär erreichte jedoch nie ein Massenpublikum. Die Stile des Cante Jondo blieben auf eine kleine Gemeinde beschränkt. &lt;br /&gt;
Nach der Zeit des Concurso trat der Flamenco in die Phase der theatralischen Periode ein, während der die von Traditionalisten befürchtete künstlerische  Dekadenz eintrat, welche allerdings von immensem Erfolg begleitet war. &lt;br /&gt;
Die Palos (Stile) des Flamenco sind zunächst bestimmt durch Thema des Cante , daneben auch Rhythmus, Akkordfolgen, Tonleiter und Herkunft. Es gibt ca. 50 unterschiedliche ''Palos'', von denen allerdings nicht alle aufgeführt werden. Es hat sich allgemein eine Einteilung der Palos eingesetzt nach „''Cante Jondo''“, dem tiefinneren Gesang, der die Dichtung Federico Garcia Lorcas maßgeblich geprägt hat und der von finsteren Themen geprägt ist. Am anderen Ende der Skala befindet sich der „''Cante Chico''“ (kleiner Gesang), der thematisch fröhlicher und formal einfacher ist. Dazwischen liegende Formen werden als „''Cante Intermedio''“ (mittlerer Gesang) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hervorstechendste Charakteristik der Flamencomusik ist eine Mischform aus harmonischen und modalen Elementen.  Die meisten Flamencostücke bauen auf eine Tonleiter, die auf der phrygischen Kirchentonleiter beruht, die allerdings im Flamencoumfeld als „dorische“ oder Flamenco-Tonleiter bezeichnet wird (EFGAHCD, oft auch mit erhöhter Terz und Septime: EFGisAHCDis) aus der heraus die Gitarristen die sog. „andalusische Kadenz“ entwickelten: a-moll – G – F – E.&lt;br /&gt;
Der Flamencogesang ist charakterisiert durch eine Reihe spezifisch orientalischer Merkmale: Reiche Verzierung, deklamatorischer Stil, kleinräumiger Tonumfang, Gleittöne und mikrotonale Intervalle. Flamencostücke sind in der Grundstruktur vorkomponiert, werden aber von den Interpreten nach vorgegebenen Mustern variiert.&lt;br /&gt;
Die Rhythmik des Flamenco lässt sich in drei Grundformen einteilen: Zweierrhythmen, Dreierrhythmen und Zwölferrhythmen. Zweier- und Dreierrhythmen sind den leichteren Stilen des Flamenco vorbehalten. Bemerkenswert ist auch, dass der Dreierrhythmus ein europäisches Spezifikum ist. Die Flamencos des Cante Jondo dagegen sind in der Regel in Zwölferrhythmen gehalten, wobei die Akzentuierung den jeweiligen ''Palo'' (Stil) mitbestimmt. Auch beginnen die Zirkel in der Regel nicht auf der Eins. Der Rhythmus ist allerdings nicht fest – sowohl der Sänger, wie auch die Tänzerin und in den Zwischenspielen der Gitarrist können improvisatorisch davon abweichen, solange das Grundmuster erhalten bleibt. &lt;br /&gt;
Flamencogesang kann sowohl einem festen Rhythmus folgen, wie auch rhythmisch frei deklamiert werden. Die Abfolge von Gesang, Tanz und Zwischenspiel erfolgt nach festen Regeln, die aber für Außenstehende nicht unmittelbar einsichtig sind. &lt;br /&gt;
Einige der alten Formen des Flamenco, wie beispielsweise der „''Martinete''“, werden „''a palo seco''“, das heißt unbegleitet von Gitarre und Tanz gesungen. Es wird aber heute angenommen, dass Tanz und Instrumentalbegleitung (Händeklatschen, Kastagnetten,  oder die obligatorische Gitarre, wenn verfügbar), auch in den frühen Zeiten des Flamenco eine Rolle spielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptinstrument des Flamenco ist die Flamenco[[gitarre]] (''Toque''), die sich von der Konzertgitarre durch eine etwas kleinere Form und helleres Holz (i.d.R. Zypressenholz) auf der Decke unterscheidet. In den älteren Formen des Juergo Flamenco kommt daneben lediglich einfache rhythmische Begleitung wie Händeklatschen, Kastagnetten, und das Klappern der Tänzer auf dem Boden vor. In professionellen Auftritten spielen meist mehrere Gitarristen, es treten auch mehrere Sänger auf, während die inoffiziellen Juergas vom Sologesang geprägt sind. &lt;br /&gt;
Im Nuevo Flamenco wurden eine Reihe von weiteren Instrumenten aus dem Rock- und Jazzumfeld eingeführt, darunter Rohrblasinstrumente wie Klarinette und Saxophon, Querflöte, außerdem Kontra- oder E-Bass, Klavier etc. Als Signaturinstrument des Nuevo Flamenco hat sich die aus dem lateinamerikanischen Raum stammende [[Cajon]], ein einfaches Perkussionsinstrument, durchgesetzt. Aber auch elektronische Instrumente wie Synthesizer, Drumcomputer, Samples oder Turntables kommen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinti und Roma]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 17:22:43 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Flamenco</comments>		</item>
		<item>
			<title>Rebetiko</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Rebetiko</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Rebetiko oder auch Rembetiko ist ein griechischer Musikstil des frühen 20. Jahrhunderts. Ähnlich wie der [[Raï]] in Algerien, oder der [[Blues]] bzw. der Jazz in Nordamerika hat diese Musikform ländliche Wurzeln und wurde durch die rapide Urbanisierung im 19. und frühen 20. Jahrhundert in die städtischen Unterschichten Griechenlands getragen und hat dort ein neues Selbstgefühl definiert. Charakteristisch für dieses Lebensgefühl im Rebetiko ist Entwurzelung, soziales Außenseitertum, Haschischrausch und eine gewisse, vor allem stark maskulin definierte Kultivierung der eigenen Gefühlswelt. Dies führte unter der Diktatur von Ioannis Metaxas ab 1936 zur Kriminalisierung der Rebetikokultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesellschaftliche Grundlage der Rebetikokultur liegt in einer verfehlten Modernisierung des Landes nach der Befreiung von der türkischen Herrschaft in den 1830er Jahren. Die europäischen Schutzmächte hatten zwar ein autonomes Griechenland gegen die Türkei durchgesetzt, versäumten aber, eine Landreform vorzunehmen. Da die Industrialisierung des Landes ebenfalls stecken blieb, entwickelte sich unter feudalen Strukturen eine urbane Gesellschaft mit großem, der ländlichen Kultur entfremdetem Subproletariat. Die Entwicklung gipfelte 1922 in der von Griechenland so empfundenen „kleinasiatischen Katastrophe“:  Griechenland versuchte erfolglos, militärisch ein Großgriechenland aus den Resten des türkischen Großreiches zu gründen. Im folgenden Friedensvertrag wurde ein Bevölkerungstausch vereinbart, in dessen Folge 1,5 Millionen Griechen nach Griechenland emigrierten, die ursprünglich auf türkischem Gebiet gelebt hatten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der gesellschaftliche Ort, an dem sich der Rebetiko entwickelte, war das Gefängnis und die Tekedes: Hafenspelunken der griechischen Küstenstädte vor allem Piräus, Thessaloniki und Volos, ein Tummelplatz für gestrandete Vergnügungssüchtige, in dem Bauchtanz, Haschischrauchen und gesungene Improvisationskunst gepflegt wurde. Der spezifische Reiz des Rebetiko besteht in der Mischung von türkischen Elementen wie dem 9/8-Takt des Zebekiko, einem aus Kleinasien stammenden ursprünglichen Kriegstanz, sowie dem Gebrauch orientalischer Tonleitern, die jedoch in einen europäischen Kontext eingebaut und mit Harmonien versehen wurden. &lt;br /&gt;
Das starke improvisatorische Element und der unfertige Charakter der Musik sind Spezifika der rebetischen Kunst, die sich von der Frühphase bis in die Blütezeit durchgezogen haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Blütezeit des Rebetiko gelten die dreißiger und vierziger Jahre, wobei in den dreißiger Jahren, der „klassischen Periode“,  die ersten Aufnahmen gemacht wurden, wodurch sich  die ursprünglich rohen Elemente dieser Musik zu einem festen Stilrepertoire verfestigten. Während der deutschen Besatzung Griechenlands (1941-1944) wurden keine Aufnahmen gemacht. Dieser Umstand und die Zensur der Rebetikolieder durch den Diktator Ioannis Metaxas, die wiederum die übliche Rebetikothematik von Drogen, Gefängnis und hoffnungsloser Liebe um soziale Themen erweiterte, holte den Rebetiko aus seiner sozialen Nische: Dies führte dazu, dass ab den vierziger Jahren besonders die griechischen Intellektuellen und Künstler begannen, den Rebetiko als genuines Erbe ihres Landes zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Niedergang begann in den fünfziger Jahren, als die Massenkultur in die Rebetikomusik Einzug hielt und der kommerzielle Ausverkauf die ursprünglich katharsische Wirkung zum Modeprodukt verkommen ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit den sechziger Jahren ist Rebetiko ein Nostalgieprodukt, mit ständigen Neuproduktionen der alten Lieder, dessen ursprüngliche Bedeutung verloren gegangen ist, weil die Bevölkerungsschichten und die sozialen Bedingungen unter denen er entstand, nicht mehr existierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das typische Instrument des Rebetiko ist die [[Bouzouki]], daneben wird auch die [[Gitarre]] eingesetzt. Weitere typische Instrumente sind die türkische Trommel „Baglamas“, das Tambourin, das [[Akkordeon]], auch klassische europäische Instrumente wie die [[Violine]] oder das [[Klavier]] sind gelegentlich zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europa]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 16:02:34 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Rebetiko</comments>		</item>
		<item>
			<title>Oud</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Oud</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wenn man es mit der arabische Bezeichnung “''al oud''” genau nimmt, heißt es “''der Oud''” und nicht die “''Oud''”, wie man meistens liest. ''Oud'' heißt soviel wie Stengel oder Halm, gemeint ist ein biegsamer Zweig, allgemein Holz, und das Wort ist männlichen Geschlechts. Das “O” ist eine Umschreibung des arabischen Buchstaben ´''ain'', ein Kehllaut, den westliche Kehlen leider nur schwer hervorbringen können. Was ein Holzzweig mit der arabischen Laute zu tun hat, ist auch nicht ganz klar, die einen beziehen das Holz auf die hölzerne Decke im Gegensatz zur Tierhautdecke früherer Lauteninstrumente, die anderen auf die verwendeten  gebogenen Holzspäne des Korpus, vielleicht im Gegensatz zu früherer massiv geschnitzten Korpussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Oud'' ist eine bundlose, gezupfte Kurzhalslaute mit abgeknicktem Wirbelkasten und der Voräufer der europäischen Lauten. Seinen Weg nach Europa fand ''der Oud'' über das maurisch besetzte Andalusien und über zurückkehrende Kreuzfahrer, die das Instrument mitbrachten. Wer den Oud “erfunden” hat, darüber streiten sich die  Nationen, sowohl Türken als auch Araber fühlen sich als die Urheber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine mythische Erklärung zur Entstehung der Oud:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der erste, der ein Oud baute war Lamech, der Sohn Kains. Lamechs einziger Sohn starb im Alter von fünf Jahren. In seiner großen Trauer sprach Lamech: Ich werde mich von deinem Anblick nicht trennen. Er hing den Leichnahm an einen Baum und er wartete, bis das Fleisch von den Knochen viel, und nur noch ein Bein übrig war. Dann nahm er ein Stück Holz, spaltete es und machte es dünn. Dann fügte er die Teile zusammen, zu  einem Klangkörper, der dem Oberschenkel glich, mit einem Hals wie das Schienbein und einem Wirbelkasten nach der Form des Fußes, mit Wirbeln wie Zehen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korpus hat die Form eines längs halbierten Eies. Der Begriff  “Laute” ist von “''al oud''” (“al” ist der arabische Artikel) abgeleitet. Der ''Oud'' ist das traditionelle Haupt- und Kompositionsinstrument für [[arabische Musik]]( vergleichbar dem Konzertflügel der abendländischen klassischen Musik), so wichtig, daß an Hand der Griffpositionen am Hals des Oud das arabische Tonsystem gelehrt  wurde und z.T noch wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bespannt wird der Oud meistens mit 5 Doppelsaiten, oft auch einer zusätzlichen einzelnen Baßsaite. Die oberen beiden Saiten sind aus Nylon, die unteren aus mit Metalldraht umwickelter Seide.                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt grob eingeteilt zwei Arten, den türkischen und den arabischen Oud. Der türkische Oud ist etwas leichter gebaut, meistens etwas kleiner und ist höher gestimmt als sein arabischer Vetter. Aber auch innerhalb der Gruppe der arabischen Lauten gibt es große Unterschiede in der Form, z.T. auch in der Stimmung. Die traditionelle  arabische Stimmung ist G - A - D - G - C (von tief nach hoch), manchmal mit einer zusätzlichen Basssaite meist auf C oder E. Die häufigste türkische Stimmung ist in Standardnotierung D - A - E - H - A - E.  Man findet hier  allerdings die unterschiedlichsten Varanten. Verwirrung entsteht auch dadurch, daß die türkische Notierung um einen Ganztonschritt höher angesetzt ist, als die Standardnotierung. Viele irakische Oudspieler bevorzugen ebenfalls eine höhere Stimmung (der sog. Bashir-Oud hat eine schwebende Brücke und verträgt dadurch eine höhere Saitenspannung), nämlich auf F (G - A - D - G - C - F).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird der Oud mit einer Art Plektrum, der “''Risha''”  (bedeutet Feder), die Bezeichnung geht auf die Falkenfeder zurück, mit deren Kiel das Instrument traditionell gespielt wurde. Heute wird meistens ein 10-15 cm langes flexibles Kunststoffplektrum oder ein Hornplektrum verwendet.  Bei der Spieltechnik kann man zwischen der Aufwärts-und Abwärtsbewegung der ''Risha'' unterscheiden. Traditionelle und  folkloristische Spieler verwenden meist überwiegend die Abwärtsbewegung, modernere Spieler, vor allem der Bagdader Schule, spielen auf- und abwärts gleichermaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkorde werden traditionell nicht verwendet, das Oud-Spiel ist  eher durch schnellen Wechsel zwischen hohen und tiefen Lagen und durch die Verwendung von Borduntönen gekennzeichnet. Ein typisches technisches Merkmal ist das sog. ''Frdasch'', ein schnelles Auf-und  Abbewegen der Risha, das eine Art Tremolo erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oud wird sowohl als Solo- als auch als Begleitinstrument eingesetzt, oft singt der Oudspieler selbst. Die Soloimprovisation auf dem Oud ([[Taqsim]] oder Irtijal) gilt als die Krönung des Oudspiels, hier kann der Instrumentalist sein ganzes Können zeigen, er ist dabei an keine rhythmische Struktur gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:arabisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 12:01:26 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Oud</comments>		</item>
		<item>
			<title>Bhangra</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Bhangra</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ursprünglich ein Frühlings- und Erntetanz aus der westindischen Provinz Pandschab, hat sich der Bhangra heute weltweit zu einer der populärsten Musikformen entwickelt, die weit über die indische Diaspora hinaus Popularität erlangt hat. Der Siegeszug begann allerdings nicht in Indien, sondern in der indischen und pakistanischen Exilgemeinde in Großbritannien, die sich durch die Fusion ihrer Traditionen mit Elementen der Pop- und Rockmusik eine eigen Identität zu schaffen versuchte. Das Ergebnis wurde ab den neunziger Jahren unter der Bezeichnung &amp;quot;Asian Underground&amp;quot; chartfähig.&lt;br /&gt;
Charakteristisches Merkmal des Bhangra ist der Einsatz der [[Dhol]] sowie des simplen Saiteninstruments [[Ektara]], die ein elektrisierendes Fundament legen für den anfeuernden Gesang, (sog. ''bolis'')meist eines männlichen Sängers, der mit einem Chor abwechselt. Im Bhangra-Pop treten daneben Computer-generierte Sounds, Samples und Drumcomputer. Der Bhangra-Song &amp;quot;Mundian To Bach Ke&amp;quot; von [[Panjabi MC]] erreichte den 2 Platz in den deutschen Pop-Charts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asien]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 15:19:24 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Bhangra</comments>		</item>
		<item>
			<title>Dhol</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Dhol</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Dhol, oder der kleinere [[Dholak]] ist eine Doppelfelltrommel, die in der Volksmusik Persiens, Afghanistans und des indischen Subkontinents eine wichtige Rolle spielt. Berühmt wurde die Dhol v.a. durch ihre Bedeutung im [[Bhangra]]. Zur Wanderung der Dhol nach Westen s. den Artikel [[Davul-Zurna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:dhol.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 14:58:56 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Dhol</comments>		</item>
		<item>
			<title>Tibetische Musik</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Tibetische_Musik</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: /* Musikinstrumente Tibets */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tibet ist innerhalb von Asien ein isoliertes Land, das sich durch seine hohen Berge und sein besonderes Klima deutlich von der Außenwelt abgrenzt. Die geographische Besonderheit hat zu einer sehr speziellen Kultur geführt, die sich auch im musikalischen Bereich eine besondere Ausprägung findet. Innerhalb Tibets lebten eine ganze Reihe unterschiedlicher kultureller Gruppen in Koexistenz.  Die politische Lage Tibets seit der chinesischen Invasion am 7. Oktober 1950 hat jedoch zu einer starken Nivellierung der kulturellen Vielfalt geführt, die zudem durch die Flucht vieler gesellschaftlich führender TibeterInnen geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik spielt in vielen Aspekten des tibetischen Leben eine herausragende Rolle, vor allem in der Religionsausübung, der Erziehung und der Unterhaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der westlichen Rezeption hat vor allem der [[Liturgie]]gesang des tibetischen Buddhismus eine breite Aufmerksamkeit erreicht. Im Buddhismus spielt Musik eine wichtige Rolle zur Erlangung der Erleuchtung: vor allem Mantrengesang und der Gebrauch bestimmter Instrumente. Bei aller Besonderheit der tibetischen Musik, bestehen hier doch Gemeinsamkeiten mit der musikalischen Praxis anderer buddhistisch geprägten Kulturen. Die buddhistische tibetische Musik umfaßt unbegleitete Chorgesänge, Instrumentalstücke und Antiphone, bei denen Orchesterstücke mit dem Chor abwechseln.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Buddhistischer Chorgesang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte der Chöre sind alten Sanskrit- oder tibetischen Schriften entnommen, die dem Buddha zugeschrieben werden, oder seine Lehren kommentieren. Der Gesang wird vom ''dbu-mdzas'' (Chorleiter) angeführt, der auch die Ausbildung des Chors leitet. Musikalische Grundlage ist der ''dbyangs-yig'', eine Grundnotation, deren praktische Ausführung dem Chorleiter obliegt. Der Ursprung des ''Dbyangs-yig'' liegt in Indien. Obwohl die tibetische Melodik eine Dreiklangsästhetik kennt, etwa im ''Chö''-Gesang, ist der [[Liturgie]]gesang mikrotonal geprägt. Der Aufbau ist repetitiv und pulsiert rhythmisch frei, oder in Rhythmen, die sich aus dem Text ergeben (neun Schläge mit einem Schlag Pause; fünf Schläge mit einem halben Schlag Pause etc). Der Puls wird häufig von einer Cymbel oder einem ähnlichen Instrument gestützt. Gelegentlich wird Gebrauch von Bordunbegleitung gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der tibetischen liturgischen Musik ist der ''dbyang''. Hierbei werden die Töne des Lieds in extrem tiefer Stimmlage und äußerst langsamem Tempo gesungen, wobei die Melodie monoton gehalten und lediglich durch eine Reihe von Glissandi und mikrotonalen Phrasierungen variiert wird. Eine Abart davon ist die ''Gyud-Stod''-Technik, die nur in zwei Klöstern des ''Gelugpa''-Ordens gepflegt wurde. Bei diesem Stil wird neben dem Grundton eine Obertonmelodie hörbar, wie sie in der Musik des sibirischen Tuva oder der Mongolei auch vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buddhistische Instrumentalmusik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das tibetische Mönchsorchester besteht aus Blas- und Perkussionsinstrumenten und umfaßt zwischen acht und zwölf Musikern. Die Blasinstrumente werden grundsätzlich in Paaren gespielt. Die Melodie ist heterophon, laut und höchst komplex. Klostermusik wechselt zwischen den lauten Orchesterparts und den leisen Chorteilen ab, um einen Ausdruck des Wechsels zwischen Formhaftigkeit und Formlosigkeit zu bieten, deren Transzendenz die unmittelbare Realität des Buddhismus vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik der tibetischen Urreligion ''Bön'' ist im wesentlichen vom tibetischen Buddhismus und vom Tantra beeinflußt.&lt;br /&gt;
Volksmusik ist in der Regel gesungene Musik, meist unbegleitet, gelegentlich tritt eine Laute oder eine Trommel als Begleitinstrument hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere musikalische Formen Tibets sind die Sino-mongolische Musik, die der chinesischen Provinzoper ähnelt, antiphoner Gesang der im Zusammenhang mit Historiendramen aufgeführt wird sowie die Musik der Mysterien-Tanz-Dramen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musikinstrumente Tibets==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tibetischen Musikinstrumente gliedern sich in drei Gruppen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1.Ideophone, darunter eine Reihe von Cymbeln wie die großen, lauten ''Rol-Mo'' die noch größeren, aber leiseren ''Gsil-Snyan'', die kleinen ''Ding-Shag'', die Handzymbel ''Ding-Ling'', außerdem Glocken, Gongs etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Perkussionsinstrumente wie die Kesseltrommel ''Ida Mán'', die Rahmentrommeln ''Chos-Rnga'' und ''Phyed Rnga'', außerdem die aus Indien stammende ''Damaru'', die der dortigen Shiva-Trommel entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Saiteninstrumente. Diese Gruppe ist nicht besonders groß und wird ausschließlich im säkularen Rahmen verwendet. Neben den Langhalslauten ''Sgra-Snyan'' und ''Hor-Chin'' wird eine Form der [[Santoor]] namens ''Rgyud-Mang'' eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Blasinstrumente. Diese Gruppe ist sehr groß und umfaßt praktisch sämtliche Instrumententypen wie Pfeifen, Längs- und Querflöten, Rohrblasinstrumente, und Trompeten aus Knochen (auch menschlichen), Horn, Muscheln und Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asien]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 07:41:01 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Tibetische_Musik</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gnawa</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Gnawa</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Wort Gnawa (oder Gnaoua) bezeichnet sowohl die Angehörigen einer magischen Kaste der ''Haratin'' – der subsaharischen Nachkommen der Sklaven in Marokko – wie auch ihre spezifische (musikalische) Tradition. Die Gnawa praktizieren eine spezielle Form des Sufismus, der mit schamanischen Ritualen ihrer alten Heimat verknüpft wird, ähnlich den synkretistschen [[Voodoo]]- und [[Candomblé]]-Ritualen in der Karibik und  Südamerika. Das zentrale Element der Gnawa-[[Liturgie]] ist die ''Lila'' (ليلة), arab. „Nacht“, während der die Teilnehmer des Rituals sich vermittels Trance-induzierender Musik, akrobatischen Tanz, Tieropfer und Weihrauch in Trance versetzen, um Gesundheit (insbesondere psychische) oder Reinigung von bösen Geistern zu erzielen. In den Zentren Essaouira und Marrakesh werden vor allem vor dem Fastenmonat Ramadan verstärkt Gnawarituale durchgeführt, während des Ramadan unterbleiben sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Liturgie]] der Gnawas ist äußerst komplex und übersteigt im Grunde die Ausdrucksmöglichkeiten einer europäischen Sprache. Diese Einschränkung vorweg genommen, handelt es sich um eine Wiederholung der Entstehung des Universums und seine Manifestation im menschlichen Körper. Dies geschieht durch Anrufung der sieben ''Mluk'' (ملوك). Die ''Mluk'' sind zu verstehen als abstrakte spirituelle Prinzipien, unter denen sich eine Anzahl ähnlicher Geister versammeln. Sie werden repräsentiert durch die sieben Farben, die sich in der Kleidung der Tänzer wiederholen; ebenso durch sieben musikalische Grundmuster und Folgen von Tanzschritten, deren Unterschiede für Außenstehende aber kaum nachvollziehbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik der Gnawa zeichnet sich aus durch hypnotische langsame, tiefe Gesänge und einfache Melodielinien, die wenige Noten umfassen. Es handelt sich dabei um Anrufungen der sieben „''Mluk''“, der die unter Anleitung eines „''Maâlem''“, oder Ritualführers über lange Zeit, oft im Call-and-Response-Singen wiederholt werden, um ein Trance-Erleben zu ermöglichen. Wie auch im [[Qawwali]]-Gesang wird manchmal im Verlauf der Aufführung Tempo und Intensität gesteigert, um die Spannung zu erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezifische Begleitinstrumente des Gnawa-Gesangs sind neben Klatschen die [[Tbel]] außerdem [[Qraqeb]] und [[Gimbri]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Tbel'' ist eine große Trommel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ''Qraqeb'' (in der Einzahl „''Qarqaba''“) handelt es sich um eine Art große Kastagnetten aus Schmiedeeisen. Die ''Qraqeb'' verweisen ethnologisch auf die Bedeutung der Magier-Schmiede im subsaharischen Afrika, ursprünglich könnte es sich dabei um Feuerzangen gehandelt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''Gimbri'' ist eine einfache Langhalslaute vom [[Banjo]]-Typ, bestehend aus einem mit Ziegenhaut bespannten Holzkorpus und einem hölzernen Stiel, an dem drei aus Ziegendärmen bestehende Saiten mit Lederschlaufen gehalten werden. Die einfache Bauweise des Gimbri läßt lediglich eine niedrige Spannung und entsprechend tiefe Töne zu, die eine stark rhythmische, pulsierende Baßbegleitung des Gesangs darstellen.&lt;br /&gt;
In Marokko hat die Gnawa-Musik seit den sechziger Jahren zunehmende Popularität erlangt. Begründer dieser Welle war die Gruppe „[[Nass El Ghiwane]]“ aus Casablanca, die mit Gnawamusik das eigene marokkanische Erbe in den Vordergrund rücken und die Vorherrschaft algerischer Popmusik im Maghreb brechen wollte. &lt;br /&gt;
In den letzten Jahren haben auch in der marokkanischen Exilgemeinschaft Mischungen aus Gnawa und Popmusik wie [[Reggae]], Dub, Disco etc. stark an Boden gewonnen, bei denen naturgemäß der spirituelle Aspekt des Gnawarituals stark in den Hintergrund rückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 20:11:47 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Gnawa</comments>		</item>
		<item>
			<title>Davul-Zurna</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Davul-Zurna</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Ensembles mit Davul-Zurna / Tapan-Zurla - Trommel und Schalmei''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum heutigen Tag spielt die Instrumentierung des Ensembles bei den Sinti und Roma des Balkans und Anatoliens mit der großen zylindrischen Trommel und der konischen Oboe (türk. ''Davul-Zurna'', mazed. ''Tapan-‚Zurla'') eine wichtige Rolle in der Volksmusik, den Bräuchen und den Festen der Türkei und Süd-Ost-Europas (Mazedonien, Süd-Serbien, Kosovo, Albanien, Bulgarien und dem griechischen Festland). ''Davul-Zurna'' werden fast ausschließlich von professionellen Romamusikern gespielt. Üblicherweise kommen die Männer aus Musikerfamilien mit langer Tradtion. In den meisten Fällen gehören die Musiker zu (vorwiegend muslimischen) Roma-Gruppen, die am Rand der Dörfer oder in eigenen Stadtvierteln leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn in den vergangenen vier Jahrzehnten verschiedene elektronische Musik-Gruppen immer beliebter wurden, sind in vielen Regionen diese beiden Instrumente nach wie vor unverzichtbar bei Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das ''Davul-Zurna'' Ensemble spielt nicht nur für die Bevölkerungsmehrheit der jeweiligen Region, sondern natürlich auch für die Zeremonien und traditionellen Veranstaltungen der Roma. Bei Hochzeiten, Beschneidungen oder Feiertagen, spielen sie nach wie vor eine wichtige Rolle. In mazedonischen Roma-Siedlungen spielen die ''Tapan-Zurla'' während der Hochzeitsprozession auf der Straße; sie begleiten wichtige Ritualmomente wie das  Färben der Haare, Hände und Füße der Braut mit Henna, die Ankunft eines Gastes, das Schlachten eines Lammes usw. Dank des symbolischen Zusammenhangs mit der Roma-Identität selbst, koexistieren Trommel und Schalmei noch heute in der Musik moderner Bands. &lt;br /&gt;
''Davul-Zurna'' werden in der Regel im Freien gespielt, nicht zuletzt aufgrund des durchdringenden, schrillen Klangs der Oboe und der großen Lautstärke des Ensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zurna (türk., mazed., serb..: &amp;quot;''Zurla''&amp;quot;; &amp;quot;''zurna''&amp;quot;, griechisch: &amp;quot;''zournas''&amp;quot;; &amp;quot;''karamouza''&amp;quot;; alban.: &amp;quot;''Surle''&amp;quot;, Romani: ''e zurla''; ''e zurna'') ist eine Schalmei aus Holz mit einem breiten konischen Trichter. Sie hat ein Doppelblatt-Mundstück, und meist sieben, manchmal sechs oder acht Grifflöcher und ein Daumenloch. Das Instrument wird in Zirkularatmung gespielt. Je nach Land und Region, sind die Oboen von unterschiedlicher Länge, im Durchschnitt 30-45 cm, aber manchmal bis zu 60 cm. Die Spieltechnik der ''zurna '' ist charakterisiert durch mikrotonale Abweichungen, Glissandi und virtuose Verzierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Davul (Türk., Mazed., Serb. &amp;quot;''Tapan''&amp;quot;; &amp;quot;''tupan''&amp;quot;; Serb.  auch &amp;quot;''Goč''&amp;quot; &amp;quot;''bubanj''&amp;quot; Griechisch &amp;quot;''daouli''&amp;quot;; Alban. &amp;quot;''Lodrë''&amp;quot;, Romani:'' o davuli'', oder ''daúli'') ist eine große zylindrische Trommel aus Holz mit zwei Membranen (Ziegen- oder Kalbshaut), die von Reifen und einem W-förmige Seil in Spannung gehalten werden. Die wichtigsten Schläge werden ausgeführt oder mit einem gebogenen hakenförmige Holzstab namens &amp;quot;''tokmak''&amp;quot; oder &amp;quot;''çokmak''&amp;quot; (türk.), &amp;quot;''mavalka''&amp;quot; (mazed.), &amp;quot;''čukalka''&amp;quot; (serb.), &amp;quot;''macarung''&amp;quot;, &amp;quot;''kukë''&amp;quot; oder &amp;quot;''topuz''&amp;quot; (alban.), die rhythmische Unterteilungen werden mit einem dünnen Stock (Bambus) (Türk. &amp;quot;''çubuk''&amp;quot;; Makedonien. &amp;quot;''Prčka''&amp;quot;; Serben. &amp;quot;''Prutić''&amp;quot;; Alban. &amp;quot;''Thurbes''&amp;quot;) gespielt. Die Trommel wird so über die Schulter gehängt, dass die Membran für die wichtigsten Schläge nach oben zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mazedonien und Türkei, führt der Trommler (türk., &amp;quot;''Davulcu''&amp;quot;; mazed. &amp;quot;''Tapandži''&amp;quot;) das Spiel an, der Oboe-Spieler (türk., &amp;quot;''Zurnacı'' &amp;quot;; mazed. &amp;quot;''Zurladži''&amp;quot;) steht oder sitzt neben ihm. &lt;br /&gt;
In Griechenland und Albanien ist die Rolle in der Regel umgekehrt: Der Oboist spielt die Hauptrolle und führt manchmal auch Kunststücke vor,wie beispielsweise das Balancieren eines Weinglases auf seinem Instrument - mit der Hilfe von einigem Klebstoff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Regionen der Türkei wird meist nur jeweils ein Instrument verwendet.In Griechenland und Mazedonien, dagegen werden oft zwei Zurnas eingesetzt, wobei die Spieler abwechselnd die Melodie, bzw. den Bordun übernehmen. Neben den Gesangs- oder Tanz-Melodien, spielt der führende zurna Spieler rhythmisch-melodische Improvisationen und metrischen Variationen. Manchmal, zum Beispiel im Kosovo, spielen eine größere Anzahl von Trommeln und Oboen zusammen in Ensembles, die zwischen vier und zehn Spielern umfassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Musikwissenschaftler Felix Hörburger vertrat die Theorie, dass ''davul-zurna'' ein ursprüngliches Ensemble der Roma darstellt, die sie aus dem nordwestlichen Indien nach Europa gebracht haben. Tatsächlich korrelieren die ersten Zeugnisse dieser beiden Instrumente mit den ersten Berichten über Roma im südlichen Balkan. Darüber hinaus lassen sich auch die Namen der Instrumente in den Nahen Osten und nach Indien zurückverfolgen. In Afghanistan und im Iran werden die Trommel und Oboe als ''dohol'' oder [[Dhol]] bzw. sornā oder surnai bezeichnet, in Pakistan und Rajasthan als ''ḍholak'' oder ḍhol bzw. ''surnā'', ''surnāī'' oder [[Shenai]]. Dieses Instrumentenpaar findet sich auch in Nordafrika und - in modifizierter Form – in Ost-Westafrika und Asien (China, Malaysia); die Ausbreitung erfolgte offensichtlich parallel mit dem Islam. Östlich von Ost-Afghanistan und Pakistan sind die Trommeln in der Regel nicht mehr zylindrisch, sondern faß-förmig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Bereich, in dem die Trommel und Schalmei verbreitet sind, zeichnet sich durch einige gemeinsame kulturelle Merkmale aus, insbesondere ihre Rolle auf festlichen Anlässen (Hochzeiten), und die Tatsache, dass sie in der Regel von professionellen Musikern gespielt werden, die meist zu den unteren sozialen Schichten gehören. In Nord-Pakistan und Indien, teilweise auch in Afghanistan, sind die Trommel Oboe-Spieler Mitglieder der ethnischen Gruppe (oder Kaste)  der Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinti und Roma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 17:31:37 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Davul-Zurna</comments>		</item>
		<item>
			<title>Raï</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Ra%C3%AF</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der sogenannte Raï (arabisch راي‎) ist ein populärer Musikstil der modernen arabischen Musik, der in der westalgerischen Stadt Oran entstanden ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für den Ursprung des Wortes gibt es mehrere Erklärungen: Eine Erklärung besagt, daß der Begriff ''Raï'' auf den Ausruf ''Yah Raï'' zurückgeht, einem Ausruf, den die Sänger ähnlich wie ''Yeah'', ''Let me tell you people'', ''You know how I feel'' und ähnliche Floskeln im Blues, bzw. Soul oder Jazzgesang verwenden. Daneben hat der arabische Begriff ra´y die Bedeutung Meinung, Sichtweise oder Standpunkt, aber auch Ratschlag, Gedanke, Entscheidung, Plan oder Ziel.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Raï liegen in einer urbanen Volksmusik, die aus zwei Quellen hervorgeht. Die eine ist die ländliche beduinische Hochzeitsmusik   und die andere die [[Chaâbi]], der im Zuge der Verstädterung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts weiterentwickelten klassischen Musik Algeriens, die sich durch die Verwendung westlicher Instrumente und moderner Themen von ihren Ursprüngen abhebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den entscheidenden Schritt zum eigentlichen Raï machte ab Ende der sechziger Jahre der Trompeter [[Bellemou Messaoud]], der diesen einheimischen Einflüssen eine explizite popmusikalische Form gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die moderne Form des Raï zeichnet vor allem der Produzent [[Rachid Baba Ali Ahmed]] aus Tlemcen verantwortlich, der ab Beginn der achtziger Jahre durch den am New-Wave Sound geprägten Einsatz elektronischer Instrumente wie Synthesizern und Drumcomputern das heute gängige Klangbild formte, daneben aber auch die Produktionskosten wesentlich senkte und im Sinne der Punkästhetik sowohl für neue Künstler, wie für das wenig zahlungskräftige Publikum einen einfachen Marktzugang schuf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Algerien, das in den ersten Jahrzehnten nach der Unabhängigkeit mit seiner religiös liberalen, wirtschaftlich am Sozialismus geprägten Politik als Musterentwicklungsland galt, erlitt in den achtziger Jahren durch die Bevölkerungsexplosion eine tiefe gesellschaftliche Krise. Ein riesiges Heer an arbeitslosen und frustrierten  Jugendlichen, gefährdete die Grundlagen der algerischen Gesellschaft, weswegen die Regierung den Raï zunächst durch Verbote einzudämmen versuchte, was sich aber als aussichtslos erwies. Ab 1985 wurde das kommerzielle Potential in den Vordergrund gestellt und das Phänomen des Raï ausdrücklich gefördert, was seither den Raï international zu einer angesehenen Popularmusik aus dem arabischen Kulturraum gemacht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren änderten sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Algerien schlagartig, nachdem sich bei den Parlamentswahlen von 1991 ein Erdrutschsieg der islamistischen FIS abzeichnete, das Militär putschte und sich ein Bürgerkrieg entwickelte, dessen Auswirkungen bis heute andauern. Im Verlauf der terroristischen Auseinandersetzungen wurde der Raï vor allem von der fundamentalistischen Opposition bekämpft. Viele der populären Raï-Musiker wie [[Cheb Khaled]] oder [[Cheb Mami]] verließen das Land. Das bekannteste Opfer des Wahnsinns wurde 1996 der König des „Love-Raï“ Cheb Hasni, aber auch der oben erwähnte Produzent Rachid Baba Ahmed wurde ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Formen des Raï beziehen Musikstile wie Techno, und den vor allem bei der algerischen Migrantenjugend in Europa (vorwiegend Frankreich) beliebten Rap ein, daneben existieren aber auch Entwicklungen, die sich stärker an historischen Modellen wie dem [[Chaâbi]] oder der Einbeziehung von akustischen Instrumenten orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:arabisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:afrikanisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 16:10:22 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Ra%C3%AF</comments>		</item>
		<item>
			<title>Pungi/Bin</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Pungi/Bin</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Pungi oder auch Bin genannte ''Schlangenbeschwörerflöte'' ist ein Klarinettenähnliches Blasinstrument mit einem Kürbis als Windkammermundstück und Rohrblättern am Anfang der in den Kürbis eingelassenen Pfeifen. Der Kürbis dient vor allem auch dazu, eine Zirkularatmung zu erleichtern und damit einen stehenden Ton zu erreichen. Von den beiden Pfeifen dient eine für Melodiespiel, die andere als [[Bordun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Instrument kommt vor allem in Nordindien und Pakistan vor und wird von den sogenannten ''Schlangenbeschwörern'' eingesetzt. Viele Leute glauben, daß die Kobras durch den Klang der Pungi aus ihrem Korb gelockt werden, aber Schlangen haben keine Ohren. Die Form der Pungi gleicht einer aufgerichteten Kobra und die Bewegungen des Spielers animieren die Schlange zu ihrem Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pungi kommt auch in Malaysia vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:pungi.bin.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:indisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 11:07:52 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Pungi/Bin</comments>		</item>
		<item>
			<title>Ravanhatta</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Ravanhatta</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ravanhatta ist eine zweisaitige Spießgeige aus Rajasthan (Nordwestindien), die ursprünglich dazu verwendet wurde, die Heldensagen des ''Pabuji'', einem Helden des 14. Jahrhunderts, zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Melodiesaite aus Pferdehaar und eine [[Bordun]]saite aus Metall. Wie an vielen indischen Saiteninstrumenten, so hat auch die Ravanhatta eine größere Anzahl nicht angeschlagener Schwingsaiten. Der Bogen wird mit kleinen Glöckchen versehen, um während des Spiels gleichzeitig rhythmische Begleitung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:ravanhatta.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 10:54:59 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Ravanhatta</comments>		</item>
		<item>
			<title>Ektara</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Ektara</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ektara bedeutet wörtlich übersetzt ''eine Saite''. Es handelt sich hierbei um ein Percussionsinstrument, dessen Saite mit der rechten Hand gezupft oder angeschlagen wird, während die linke Hand durch zusammenpressen der beiden Halsleisten die Spannung der Saite und damit deren Tonhöhe verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Instrument kommt hauptsächlich in Bengalen (Nordostindien) und Bagladesch vor, und wird von den [[Bauls]] zur Begleitung ihrer religiösen Lieder eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:ektara.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 10:45:04 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Ektara</comments>		</item>
		<item>
			<title>Duduk</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Duduk</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Duduk oder auch Duduki ist ein armenisches Blasinstrument mit Doppelrohrblatt. Dieses Instrument hat in einigen anderen vorder- und zentralasiatischen Ländern Entsprechungen, die durch Handelsrouten wie etwa der Seidenstraße verbreitet wurden.&lt;br /&gt;
So gibt es in Georgien die Dudki, in der Türkei die [[Mey]], im Iran und Irak die [[Balaban]], die kurdische [[Qarnata]] und in Azerbaidschan die [[Balamam]]. Über die Seidenstraße gelangte sie auch nach China, wo sie ihre Entsprechung in der [[Guanzi]] hat, in Korea ist es die [[Piri]] und in Japan die sogenannte [[Hichiriki]].&lt;br /&gt;
Das entsprechende indische Doppelrohrblattinstrument ist die [[Shenai]], bei den Sinti und Roma ist es die [[Davul-Zurna|Zurna]] mit endlos vielen regionalen Abwandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:duduki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armenisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 09:07:18 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Duduk</comments>		</item>
		<item>
			<title>Maqam Higazkarkurd</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Maqam_Higazkarkurd</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[bild:MaqamHijazKarKurd.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 21:23:03 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Maqam_Higazkarkurd</comments>		</item>
		<item>
			<title>Maqam Rast</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Maqam_Rast</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[bild:Rast.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 21:20:16 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Maqam_Rast</comments>		</item>
		<item>
			<title>Daf</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Daf</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Daf''' ist eine weitverbreitete Rahmentrommel, die in Nordafrika, Arabien, Zentralasien und Persien verwendet wird. Je nach Region wird sie auch als '''Duff''' oder '''Daff''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Daf.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:30:05 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Daf</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kemanche</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Kemanche</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kemanche ist ein eine uralte Form der Kniegeige oder auch Spießgeige genannt, die im Persischen und arabischen Kulturraum beheimatet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Kemanche.jpg]]   [[bild:Kemanche2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armenisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:26:48 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Kemanche</comments>		</item>
		<item>
			<title>Dombak</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Dombak</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Dombak/Tomback oder auch Zarb genannt, ist eine Handtrommel aus dem persischen Kulturraum. Sie ähnelt in der Form der arabischen [[Darabuka]], wird aber mit gänzlich anderer Technik bespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:dombak.jpg]]  [[bild:dombakspieler.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:21:10 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Dombak</comments>		</item>
		<item>
			<title>Musik der Westsahara</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Musik_der_Westsahara</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:westsahara.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westsahara liegt, wie der Name schon sagt, im westlichsten Randgebiet der Wüste Sahara an der nordafrikanischen Küste, gegenüber den Kanarischen Inseln. Der Status der Westsahara ist völkerrechtlich nicht geklärt. Nach westlichem Politikverständnis handelt es sich bei der Westsahara um den kolonialisierten Süden Marokkos. Tatsächlich ist dieser Zustand lediglich als vorläufig zu betrachten, da ein Referendum über die Zugehörigkeit zu Marokko seit den Siebzigerjahren aussteht. Die Region wird auch von einigen Ländern insbesondere des afrikanischen Südens diplomatisch bereits als eigener Staat anerkannt. Das Gebiet ist eine sehr unwirtliche, beinahe regenlose Gegend. Das Landesinnere ist trockene Wüstensteppe, Steinwüste und Dünenwüste. Vor der Kolonialisierung haben hier nur ein paar zehntausend Menschen gelebt. Die Bevölkerung der Westsahara heißt Sahraui und bestand ursprünglich, wie überall im Maghreb, aus Berberinnen und Berbern, später auch Araberinnen und Arabern; außerdem gibt es auch einen subsaharischen Anteil an der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
Das Land war seit dem 18. Jahrhundert bis zur Machtübernahme Marokkos im „Grünen Marsch“ 1975 spanische Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Sahrauis änderte im Verlauf der Intensivierung der Kolonialwirtschaft seine Lebensgewohnheiten. Viele Menschen nahmen Lohnarbeit an und wurden sesshaft. Bis heute gibt es nomadische Sahrauis, die von Kamelen, Schafen und Ziegen leben. &lt;br /&gt;
Von dem Verlust der alten Lebensweise handelt neben der Besetzung des Landes ein Großteil Lieder der Sahrauis.&lt;br /&gt;
Die Musik der Sahrauis wurzelt in ziemlich alten Traditionen, Einflüsse der Musik der Berber, wie auch des subsaharischen Afrika, vor allem aus Mauretanien und Mali sind deutlich hörbar, Trotzdem spiegeln sich die kulturelle Entwicklung und die sozialen Veränderungen keineswegs nur in den Texten, sondern auch in der Entwicklung der Instrumente: Das traditionelle Saiteninstrument ist die ''Tidinit'', eine kleine, akustische viersaitige Gitarre die nur bei einem kleinen Hörerkreis wirksam eingesetzt werden kann. Für größere Veranstaltungen spielen die Sahrauis deshalb heute meistens E-Gitarre, die sie allerdings wie die Tidinit einsetzen.&lt;br /&gt;
Die Saiteninstrumente sind traditionell hauptsächlich den Männern vorbehalten, während die Frauen in erster Linie die mit Kamelfell bespannte Trommel [[T’bel]] spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle Sahrauische Musik heißt „''Haul''“. Sie basiert auf sieben verschiedenen&lt;br /&gt;
Tonleitern und fünf Rhythmen, die in einem festen Verhältnis zueinander stehen. Melodie und Text sind dagegen keineswegs fest miteinander verknüpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte können überlieferte Gedichte sein, genauso aber auch zeitgenössisch, oder sogar frei improvisiert. Die Themen werden in schwarze und weiße unterteilt: „schwarze Themen“ sind Heldenlieder und Kriegslieder, „weiße Texte“ können Liebeslieder sein, oder auch von Alltagsthemen oder eher lustigen Sachen erzählen. Ein Haul beginnt normalerweise mit einer rhythmisch freien Einleitung zwischen Sänger und Tidinit, bzw. Gitarre, bevor im zweiten Teil die Trommeln einsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Tradition des Haul experimentieren sahrauische Musiker aber auch mit modernen musikalischen Stilen wie [[Reggae]], [[Raï]] und westlichem Pop, wobei auch hierbei die sparsame Instrumentierung ein hervorstechendes Charakteristikum ist, weil in der Regel kein Geld da ist für eine richtige Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 09:42:21 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Musik_der_Westsahara</comments>		</item>
		<item>
			<title>Rumi</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Rumi</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dschalal ad-Din Muhammad Rumi oder Dschalal ad-Din Mohammad al-Balchi, Persisch: جلال‌الدين رومی, ğalāl ed-dīn Rūmī, Türkisch: Mevlana Celâlettin Rumi.&lt;br /&gt;
Geboren am 30. September 1207 in Balch im damaligen Persien und heutigen Afganistan/Khorassan; gestorben am 17. Dezember 1273 in Konya in der heutigen Türkei. Er war einer der bekanntesten persischen und islamischen Mystiker im [[Sufismus]] und gilt als Gründer der Mevlevi-Derwischorden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen Derwischen und auch späteren Anhängern wird er Mowlana (persisch &amp;quot;mein Führer&amp;quot;) oder auch Mevlana (türk. Abwandlung, &amp;quot;unser Meister&amp;quot;) genannt. Zu Zeiten Rumis wurde Anatolien von den Rum-Seldschuken regiert. Rum (Byzantiener) bezieht sich auf das damalige Oströmische Reich. Im Türkischen werden heute noch Griechischstämmige als Rum bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Rumi.jpg]]    [[bild:Derwish2.jpg]]  Mevlana Derwische bei ihrem ekstatischen Rundtanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 08:21:51 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Rumi</comments>		</item>
		<item>
			<title>Dastgah</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Dastgah</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Dastgah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in anderen Musikformen des Mittleren Ostens ist die [[persische Musik]] modaler Natur. Ursprünglich besaß jeder der Hauptmodi (Tonleitern) einen damit verbundenen Formelkanon namens ''Mayeh'', der die Regeln für [[Kadenzen]], eine Tonhierarchie und zu verwendende melodische Muster festlegte. Innerhalb des ''Mayeh'' improvisierte der Musiker über einen einzigen Modus. Das Prinzip ist also dasselbe wie heute noch beim indischen [[Raga]]. Allerdings hat sich diese Praxis in Persien auf Dauer nicht durchgesetzt und in der Folge wurden die alten Modi und ''Mayehs'' neu strukturiert und das heutige ''Dastgah''-System entwickelt. Die Modi wurden durch die zwölf ''Dastgahs'' ersetzt. Jedem ''Dastgah'' ist eine achttönige Tonleiter zugeordnet und jeder Ton in der Leiter hat eine bestimmte Funktion, wobei jeweils einem Ton die Funktion der [[Tonika]] (entsprechend der westlichen Musik) zufällt. Jeder ''Dastgah'' hat auch ein eigenes melodisches Repertoire, die Melodien heißen [[Gusheh]]. Ein [[Gusheh]] umspannt üblicherweise einen Tonraum von vier oder fünf Tönen und dient als Basis für Improvisation. Generell werden die [[Gusheh]] in einer Reihenfolge gespielt, die die tieferen, mittleren und oberen Abschnitte der ''Dastgah'' Skala umfaßt. Abgesehen davon muss die Reihenfolge und die Skala nicht mit dem des ''Dastgah'' selbst übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 07:59:17 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Dastgah</comments>		</item>
		<item>
			<title>Persische Musik</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Persische_Musik</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Überblick'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persien liegt geographisch wie kulturell zwischen dem arabischen, zentralasiatischen und indischen Raum und hat, was die Musik angeht Charakteristika, die es mit all diesen Kulturen teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch läßt sich die persische Musik nachweisen bis auf die Achameniden Dynastie ab 550 v. Chr. Nach Dokumenten von Herodot und Xenophon spielte die Musik eine wichtige Rolle im Hofleben. Über diese Musik ist wenig bekannt, aber viele der damaligen Instrumente müssen den heutigen ähnlich gewesen sein. Aus der Sassanidenära, die mit der islamischen Eroberung um 643 endete, sind auch musikalische Systeme überliefert, die die ältesten heute bekannten musikalischen Überlieferungen aus dem mittleren Osten darstellen. Einige der Dastgahs in der modernen Persischen Musik tragen Namen aus den Systemen dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der arabischen Eroberung ging die musikalische Kultur erst einmal zugrunde. Es dauerte über hundert Jahre, bis der zunehmend säkular gesinnte persische Hof während der Herrschaft der Abbasiden wieder die Musik etablierte. Damals erlangte die persische Musik die Vorherrschaft in der muslimischen Welt. Das moderne Dastgahsystem, wurde damals entwickelt, systematisiert und kodifiziert. Allerdings spielte sich das musikalische Leben in Persien ausschließlich am Hof ab, die schiitische Geistlichkeit unterdrückte ihre Verbreitung. Unter der letzten Schahdynastie, den Pahlevi, wurde eine starke Verwestlichung der Persischen Musik vorangetrieben. In Anlehnung an das Westliche Zwölftonsystem wurden zwei Tonsysteme entwickelt, ein auf Vierundzwanzig Vierteltönen basierendes System und eine Zweiundzwanzig-Tonskala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere orientalische Musikformen basiert auch die klassische persische Musik auf einem modalen System. Jeder [[Modus]] umfaßt bestimmte melodische Typen, also Motive, die auf Farsi [[Gushehs]] heißen. Die Abfolge der [[Gushehs]] bezeichnet man als [[Radif|Reddiff]]&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Die Musik ist grundsätzlich monophon, das heißt, es gibt nur einen Instrumentalisten, begleitet von der Trommel (meistens [[Dombak]]). Recht häufig wird klassische persische Musik auch in größeren Ensembles gespielt, dabei wird aber auf mehrstimmige Arrangements verzichtet, stattdessen folgt jedes Instrument demselben [[Modus]].&lt;br /&gt;
Der Gebrauch von Vierteltönen teilt die Tonleitern in vierundzwanzig Töne. Außerdem spielen Verzierungen eine sehr wesentliche Rolle.&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die persische Musik ist, dass Melodien auf einem relativ kleinen Tonumfang beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hauptaugenmerk liegt auf [[Kadenzen]] und Motivwiederholungen von verschiedenen Tonhöhen aus. Rhythmische Muster sind einfach gehalten.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen musikalischen Kulturen des mittleren Ostens ist das Tempo  oft schnell, und die Verzierung ist dicht.&lt;br /&gt;
Vokalteile werden oft mit dem [[Tahrir]] verziert, einer Art Jodler.&lt;br /&gt;
Persische Vokalmusik ist einzigartig darin, dass die [[Gushehs]], die melodischen Motive mit dem rhythmischen und sprachlich, melodischen Muster der zugrundeliegenden Gedichte in Wechselwirkung stehen. Bekannte Dichter des persischen Sprachraums waren Jelaleddin [[Rumi]] oder [[Hafiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassische persische Musik basiert auf dem sogenannten [[Radif|Reddiff]], einer Sammlung alter Melodien, ähnlich den indischen [[Raga]]s,  die von den Lehrenden an ihre Schülern weitergegeben wurden. Übersetzt bedeutet [[Radif|Reddiff]] die ''zufällige Ordnung''. Im Lauf der Zeit hat jeder Meister als Reflektion des soziokulturellen Zustands seiner Epoche Melodien entwickelt und in die Sammlung eingefügt. Diese Radifs wurden auch nach ihren Schöpfern benannt (&amp;quot;Radif of master Saba, Radif of Maroufi, Radif of Agha Hussein Gholi Farahani&amp;quot; ''Caron &amp;amp; Safvat, 1966: 116''). Die Melodien wurden von Generation zu Generation weiter gegeben. Im Laufe der Geschichte ist eine große Sammlung von verschiedenen Melodien entstanden, wobei die ursprüngliche Form der Musik beibehalten wurde und entsprechend der Zeit angepasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Formen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei instrumentale Formen und eine vokale Form in persischer Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Instrumentalformen heißen [[Pishdaramad]], [[Cheharmezrab]] und [[Reng]]. [[Pishdaramad]] wurde zuAnfang des 20. Jahrhundet von dem großen [[Tar]] Meister, Darvish Khan als Einführung in einen [[Dastgah]] entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Pishdaramad]] heißt übersetzt ungefähr Präludium und hat auch die Funktion, das eigentliche Stück einzuführen. Der [[Pishdaramad]] kann in einem Zweier-, Dreier- oder Viererrhythmus stehen auf jeden Fall ist er immer langsam und bezieht seine Gushehs oder melodischen Motive aus dem nachfolgenden Stück. &lt;br /&gt;
[[Cheharmezrab]] ist ein Solostück, meist in schnellem Tempo und basiert normalerweise auf dem unmittelbar vorhergehenden Stück. Der [[Cheharmezrab]] steht in einem 6er oder 12er Rhythmus und wird üblicherweise von einem einzelnen Solisten improvisiert auf der Basis des Materials aus dem [[Pishdaramad]]. &lt;br /&gt;
Die dritte Instrumentalform ist der [[Reng]], ein einfaches Tanzstück, das zum Abschluss eines [[Radif|Reddiff]] gespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die vokale Form heißt [[Tasnif]]. Sie ist ähnlich dem [[Pishdaramad]] und kann innerhalb einer Aufführung an beliebiger Stelle stehen. Die Struktur der Aufführung heißt [[Dastgah]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Instrumente'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iranische, klassische Musik wird üblicherweise von kleinen Ensembles von unterschiedlicher Größe aufgeführt. Die Gruppen bestehen normalerweise aus einer Sängerin oder einem Sänger und aus ein oder zwei Begleitinstrumenten wie der Laute [[Tar]], [[Tanbur]] oder der [[Setar]], der Spießgeige [[Kemanche]], der Rohrflöte [[Nay]] oder dem Hackbrett [[Santoor]]. Dazu kann ein Rhythmusinsstrument  treten wie die Zarb, welche auch [[Dombak]] genannt wird, oder die heute seltenere [[Daf]]. &lt;br /&gt;
Die Instrumente folgen im [[Dastgah]] alle der gleichen melodischen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 20:31:48 GMT</pubDate>			<dc:creator>Anderstan</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Persische_Musik</comments>		</item>
		<item>
			<title>Usbekische Musik</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Usbekische_Musik</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:usbekFlag.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter der usbekischen Musik ist geprägt von der politischen Aufteilung der ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts, bei der die beiden kulturellen Zentren Buchara und Samarkand Usbekistan zugeschlagen wurden. Die Kultur der beiden Städte ist stark geprägt von tadschikischen Einflüssen, die wiederum hauptsächlich dem persischen Sprach- und Kulturraum zuzuordnen sind. Demgegenüber sind die Usbeken – die größte Bevölkerungsgruppe Zentralasiens – turksprachig, wie auch die alte Bezeichnung für Zentralasien „Turkestan „ vermittelt. Die Aufführungen usbekischer Musik sind deshalb in usbekischer wie auch tadschikischer Sprache, häufig werden sogar beide Sprachen in einem Stück verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Musik Usbekistans ist exotisch und eigenständig, aber sie klingt dennoch wie [[arabische Musik]] des Mittleren Ostens und [[persische Musik]]. Eine Besonderheit ist, dass die dort üblichen Vierteltöne in der usbekischen Musik lediglich als Verzierungen eine gewisse Bedeutung haben. Die Instrumente sind denen in der arabischen Welt ähnlich: Langhalslauten, Rohrflöten, Tambourine und kleine Trommeln. In der Vergangenheit war die Musik verknüpft mit den fahrenden Barden und Geschichtenerzählern, die von Stadt zu Stadt reisten und dramatische Gedichte und Epen rezitierten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die klassische Musik Zentralasiens heißt Shashmaqam, das Wort bedeutet sechs [[Maqam]], oder sechs Tonleitern; sie entstand in Buchara im späten 16. Jahrhundert, als die Stadt ein regionales Zentrum war. Der Shashmaqam gelangte in der städtischen Kultur Zentralasiens zur Blüte, am stärksten neben Buchara in Samarkand. Shashmaqam ist eng mit dem Azeri Mugam Aserbeidschans und dem Muqam der Uiguren Westchinas verwandt. Die Bezeichnung Shashmaqam bezieht sich auf die Struktur der Musik die sich in sechs Abschnitte in unterschiedlichen Modi gliedert, ähnlich wie bei persischer klassischer Musik. Die Musik wird unterbrochen von „gesprochener“ Sufilyrik, wobei der Sprecher aber ebenfalls eine Tonhöhenmelodie verwendet, im tiefen Register beginnt und nach und nach eine Klimax erreicht, nach der die Rezitation wieder zum tiefen Anfang zurückkehrt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für über fünfhundert Jahre stand die usbekische Musik mit den großen Höfen von Buchara, Khiva und Khokand in Verbindung, was ihr zur Sowjetzeit den Vorwurf des Feudalismus eintrug.  Aus diesem Grund und wegen ihrer religiösen Inhalte wurde die klassische usbekische Musik in den Fünfzigerjahren sukzessive von der aufkommenden Unterhaltungsmusik verdrängt. Während der Sowjetära wandelte sich der Shashmaqam in eine Art Kantate, die aufgeführt wurde mit Chor und kleinem Orchester, das mit einheimischen Instrumenten besetzt war; heute schlägt das Pendel wieder zu einer ursprünglicheren, authentischeren Aufführungspraxis zurück.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viele der heutigen Musiker haben einen akademischen Abschluss in ihrem Genre. Die religionskritische Linie der Sowjetunion hat aber dazu geführt, dass in Usbekistan, wie in den anderen zentralasiatischen Staaten religiöse Sujets in der aktuellen Musikszene selten vorkommen, im Gegensatz zur Musik des benachbarten Afghanistan ([[afghanische Musik]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asien]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 09:52:15 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Usbekische_Musik</comments>		</item>
		<item>
			<title>Harmonium</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Harmonium</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dem Boden stehendes Tasteninstrument mit Blasebalg, der mit der linken Hand bedient wird, während die rechte Hand die Melodielinien, gelegentlich sogar Akkorde spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Harmonium1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:09:29 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Harmonium</comments>		</item>
		<item>
			<title>Shenai</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Shenai</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Blasinstrument aus Indien mit Doppelrohrblatt Mundstück, das am ehesten mit der mitteleuropäischen Oboe verglichen werden kann. Dieses Instrument gibt es in ähnlichen Ausführungen in allen Musikkulturen des Mittleren Ostens und fand über die Wanderung der Sinti und Roma während des Mittelalters auch nach Europa, wo es in der Roma-Musik des Balkans bis heute einen festen Platz hat. Siehe dazu auch [[Davul-Zurna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die armenische [[Duduk]] scheint mit der Shenai verwandt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Shenai.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:08:07 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Shenai</comments>		</item>
		<item>
			<title>Bansuri</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Bansuri</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Flöte aus Bambusrohr ohne Mundstück, die als Querflöte gespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:bansuri.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:07:05 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Bansuri</comments>		</item>
		<item>
			<title>Santoor</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Santoor</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Aus Persien stammendes Hackbrett, das mit zwei Klöppeln geschlagen wird. Die Santoor wird auch im indischen Kulturraum gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:santoor.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:06:13 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Santoor</comments>		</item>
		<item>
			<title>Tanpura</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Tanpura</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Einfaches Borduninstrument, das konstant den Grundton, die Quinte und die Oktave erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:tanpura.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:05:19 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Tanpura</comments>		</item>
		<item>
			<title>Veena</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Veena</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Veena (Telugu: వీణ, Kannada: ವೀಣ-veena,ವೀಣೆ-veene, Tamil: வீணை-veene, வீணா-vina, Malayalam: വീണ) ist ein sehr altes Saiteninstrument, das auf den ersten Blick mit der [[Sitar]] verwandt scheint, sich in Bau und Spielweise allerdings grundsätzlich unterscheidet. Die Veena wird hauptsächlich in der karnatischen Musik verwendet. Es gibt verschiedene Arten von Veenas, die Sarasvati Veena, die Rudra Veena oder die Vichitra Veena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:veena.jpg]]   [[bild:rudraveena.jpg]]   [[bild:vichitraveena.jpg]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarasvati Veena ,       Rudra Veena   und           Vichitra Veena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:04:15 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Veena</comments>		</item>
		<item>
			<title>Violine</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Violine</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie der Violinen stammt aus dem abendländischen Kulturkreis. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat sie sich in der arabischen Musik als Solo- und Orchesterinstrument und auch in der indischen Musik, vor allem der südindisch, karnatischen Musik als Soloinstrument etabliert. Indische Violinisten halten ihr Instrument allerdings mit der Schnecke nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:viola.violine.jpg]]    [[bild:Kontrabass.jpg]]  [[bild:Cello.jpg]]  [[bild:Manoj.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:03:17 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Violine</comments>		</item>
		<item>
			<title>Sarangi</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Sarangi</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kniegeige, deren Korpus ebenfalls mit Tierhaut bespannt ist. Sarangi wird mit einem Bogen gespielt und hat einen sehr melancholisch anmutenden Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:sarangi.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 22:01:43 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Sarangi</comments>		</item>
		<item>
			<title>Sarod</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Sarod</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein sehr beliebtes Instrument, das aus der afghanischen [[Rubab]] entstanden ist. Die Klangdecke besteht aus Tierhaut, weshalb der Klang einem Banjo nicht unähnlich ist. Das Griffbrett besteht aus Metall und hat keine Bünde, die Tonhöhe wird durch drücken oder gleiten mit dem Fingernagel bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:sarod.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 21:59:57 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Sarod</comments>		</item>
		<item>
			<title>Surbahar</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Surbahar</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die tiefer klingende Ausführung der Sitar mit größerem Resonanzkörper und tiefer gestimmten Saiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 21:58:08 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Surbahar</comments>		</item>
		<item>
			<title>Sitar</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Sitar</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das im Westen wohl bekannteste Instrument mit 21 Saiten, wobei 14 Saiten Resonanzsaiten sind, die selbständig mitschwingen, 6 Saiten die nur zur Begleitung angeschlagen werden und einer Saite, auf der die Melodie gespielt wird. Die Bünde sind beweglich, um die gewünschten Töne einstellen zu können und der Resonazkörper besteht aus einem natürlich gewachsenen Kürbis. Entwickelt wurde die Sitar aus der persischen Setar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:sitar.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 21:56:31 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Sitar</comments>		</item>
		<item>
			<title>Mehfil</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Mehfil</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Mehfil''' (Hindi: महफिल, mahaphil, Mahfil; Arab.: محفل, dt. Zusammenkunft zum Zweck der Unterhaltung) ist eine Veranstaltungsform der klassischen nordindischen Musik, aber auch eine Tanzaufführung oder eine Poesierezitation. Sie findet für ein kleines, ausgewähltes Publikum in intimem Rahmen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurden Mehfils in den Privathäusern der oberen Gesellschaftsschichten und an den Höfen der Maharajas und des Adels Indiens veranstaltet. Diese Adeligen und Reichen waren gleichzeitig über Jahrtausende die Mäzene der Künstler und boten damit die wirtschaftliche Grundlage für Generationen von Künstlern der hindustanischen Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Ghazals kommen im Rahmen eines Mehfils zur Aufführung, allerdings war dies in der Vergangenheit weiter verbreitet als in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 18:54:45 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Mehfil</comments>		</item>
		<item>
			<title>Liturgie</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Liturgie</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff der Liturgie leitet sich ethymologisch vom griechischen ''leitos'' für öffentlich und ''ergon'' für Dienst her und bedeutet also ursprünglich ''öffentlicher Dienst''. Gemeint sind damit Rituale zur Verehrung Gottes, also der gesamte Ablauf eines Gottesdienstes jedweder Religion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 22:21:05 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Liturgie</comments>		</item>
		<item>
			<title>Tarab</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Tarab</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff des Tarab bezeichnet die Summe der musikalischen Elemente der Improvisation, Verzierungstechnik und freier Umgang mit Melodie und Metrum, die in der arabischen Musik zu einem Zustand der musikalischen Ekstase führen, mit dem das innerste Empfinden des Musikers wie auch des Zuhörers berührt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 22:04:55 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Tarab</comments>		</item>
		<item>
			<title>Swami</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Swami</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff Swami leitet sich ethymologisch ab von Sanskrit ''sva'', was Eigentümer, Besitzer bedeutet und in diesem Zusammenhang wohl am ehesten mit ''jemand, der sich selbst besitzt'' übersetzt werden kann, also im übertragenen Sinne eine sehr gelehrigen Person bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 21:12:03 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Swami</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gharana</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Gharana</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Gharana bezeichnet man in der klassischen, indischen Musik die verschiedenen regional ausgeprägten Schulen, wobei man Schule nicht im Sinne einer Institution versteht, sondern vielmehr als über viele Jahrhunderte gewachsene Lehrtradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 21:03:19 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Gharana</comments>		</item>
		<item>
			<title>Tansen</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Tansen</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tansen wird als einer der größten Musiker der klassisch indischen Musiktradition angesehen. Er war Musiker am Hofe des Mogul-Herrschers Akbar im 16. Jahrhundert. Er war so hoch angesehen, daß er als einer der 9 Juwelen des Hofes bezeichnet wurde und von Akbar den Titel ''Miyan'' verliehen bekam, weshalb auf des öfteren von ''Miyan Tansen'' die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sein Leben ranken sich viele Mythen. Er wurde als Hindu in der Stadt Gwalior im Jahre 1506 geboren und erhielt erste musikalische Unterweisungen durch einen [[Swami]] namens Haridas. Belegt ist dann sein Wirken am Hofe des Hindu Königs Raja Ram Baghela. Von dort verschlug es ihn an den Hof von Akbar. Er verstarb im Jahre 1589.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende berichtet, daß er durch seinen Gesang regelrechte Wunder vollbringen konnte. So soll er in der Lage gewesen sein, Regen zu erzeugen indem er den Monsoon [[Raga]] ''Megh Malhar'' sang. Ebenso soll er durch singen des [[Raga]] ''Dipak'' Feuer entfacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Raga|Ragas]] gehen auf Tansen zurück, so etwa ''Mian ki Malhar'', ''Mian ki Todi'' oder ''Darbari Kanada'', um einige der populärsten zu nennen. Heutzutage beruft sich fast jede [[Gharana]] als auf Tansen zurückgehend. Wahrscheinlich ist auch, daß der Gesangsstil des [[Dhrupad]] auf Tansen und seinen Lehrer Swami Haridas zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:tansen.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 20:45:26 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Tansen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Musik der Pygmäen</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Musik_der_Pygm%C3%A4en</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff '''''Pygmäen''''' bezeichnet eine Gruppe kulturell unterschiedlicher Ethnien aus der Zentralafrikanischen Republik, deren gemeinsames Merkmal ihre vergleichbar geringe Körpergröße ist. Ethymologisch leitet sich der Begriff vom altgriechischen ''pygmaion'' ab, was soviel wie &amp;quot;Fäustlinge&amp;quot; bedeutet und ebenfalls auf die Körpergröße anspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste historisch belegte Kontakt der Kultur der '''''Pygmäen''''' mit einer antiken Hochkultur bezeugt ein Brief des Pharaos Pepe II (23 Jahrhundert v.u.Z.), der von einem &amp;quot;Zwerg des Gottestanzes&amp;quot; berichtet, der aus der Gegend des heutigen Sudan nach Ägypten kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik der Pygmäen zeichnet sich durch eine Polyphonie aus, die einen Schwierigkeitsgrad besitzt, wie er in der abendländischen Musiktradition erst im 14. Jahrhundert n.u.Z. entwickelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''''Pygmäen''''' verstehen sich mit einer derartigen Selbstverständlichkeit als Kollektiv, daß ihre Sprache noch nicht einmal ein Wort für `Familie´ kennt. Stattdessen übernimmt der Begriff des `Lagers´ die Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Diese Denkweise spiegelt sich auch in ihrer Musik wieder, da es darin keine Solisten und keine Hirarchie gibt. Egal ob Menschen, Tiere oder Geister, alle vermag die Musik zu beschwören, sie ist sozusagen eine Mittlerin zwischen der sinnlichen und der übersinnlichen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesänge der Pygmäen, insbesondere die der Aka wurden in der Unesco Kollektion der Musik dieser Erde auf etwa 30 Schallplatten durch den Musikethnologen Professor Sinam Aaron dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 21:36:51 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Musik_der_Pygm%C3%A4en</comments>		</item>
		<item>
			<title>Afrikanische Musik</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Afrikanische_Musik</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afrika, die Wiege der Menschheit und nicht zuletzt die Urheimat aller Formen der Popmusik, bietet viele Facetten ethnischer Musik. Im Norden, dem sogenannten Maghreb herrscht die [[arabische Musik]] neben vielen regionalen Stilen wie beispielsweise [[Raï]] vor. &lt;br /&gt;
Südlich der Sahara erwähnenswert ist  beispielsweise die westafrikanische [[Musik der Mandingo]], die [[Musik der Yoruba]] (vor allem in Nigeria), aber auch die [[ostafrikanische Musik]] aus Äthiopien und dem Sudan. Auch die Musik Südafrikas hat seit den Achtziger Jahren internationales Interesse auf sich gezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Afrika durch Kriege zerrissen ist wie kein anderer Erdteil, geht dadurch auch viel kulturelles Erbe der Menschheit verloren. Ein Beispiel für solch ein vom Aussterben bedrohtes Volk samt schier unglaublicher musikalischer Kultur ist die [[Musik der Pygmäen]] des mehr und mehr schrumpfenden zentralafrikanischen Urwaldes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders hervorzuheben ist noch die [[Musik der Griots]] aus Westafrika. Da die Kulturen südlich der Sahara keine Schrift kannten, war es ihnen nicht möglich, ihre Geschichte aufzuzeichnen. Somit bildete sich in diesen Gesellschaften eine Kaste der Geschichten- und vor allem Geschichtserzähler heraus, denen die Aufgabe übertragen war, die Geschichte ihres Stammes/Volkes in ihren Liedern zu bewahren und an die folgenden Generationen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der verschiedenen Stämme und Völker Westafrikas ist noch besonders die Musik der Yoruba zu erwähnen, deren Instrumentierung im Vergleich mit den anderen Stämmen Westafrikas äußerst eigenständig ist. Sowohl die Afro-Kubanische, wie auch die Afro-Brasilianische Musik sind sehr stark durch die Musik der Yoruba beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen stark mystischen Aspekt birgt die Musik der [[Gnawa]]  Marokkos. Diese Musik ist geprägt vom [[Sufismus]]. Die Sufis sind die Mystiker des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Vertreter sehr eigenständiger afrikanischer Musik waren beispielsweise der Schöpfer des `Afrobeat´, der Nigerianer [[Fela Kuti]](1938 - 1997) oder [[Ali Farka Toure]](1939 - 2006) aus Mali, dessen Musik erahnen lässt wie stark der [[Blues]] des Nordamerikanischen Kontinents einer ureigenen afrikanischen Seele entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Raï]] Algeriens ist ebenso eine sehr moderne Form arabisch geprägter afrikanischer Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 10 May 2007 20:24:40 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Afrikanische_Musik</comments>		</item>
		<item>
			<title>Arabische Musik</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Arabische_Musik</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die arabische Musik bezeichnet die Musik der arabisch sprechenden Völker, also einen Kulturraum, der sich von Marokko über den Norden Afrikas zur arabischen Halbinsel bis an die Grenzen der Türkei und des Iran erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arabische Musik ist sehr stark geprägt durch den islamischen Bezug zum Wort, die Rezitation des Qran bildet sozusagen die `musikalische Früherziehung´ im Kindesalter. Es gibt verschiedene Ausprägungen arabischer Musik wie die [[arabisch andalusische Musik]], welche sehr alt ist,  volksmusikalisch geprägt und aus dem westlichen arabischen Kulturraum stammt, oder die klassische arabische Musik Ägyptens des 20. Jahrhunderts von [[Mohamed Abdel Wahab]] oder [[Um Kulthoum]], mit einem grundlegenden Element arabischer Musik, dem [[Tarab]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Oud]] stellt in der arabischen Musik das Kompositionsinstrument, vergleichbar dem europäischen Flügel. Große Oud-Spieler waren immer auch große Komponisten der arabischen Musik, wie [[Mohamed Abdel Wahab]], Farid el Atrache (beide Ägypten), Mounir Bachir (Irak), oder auch ganz moderne Schöpfer arabischer Musik mit hörbaren Einflüßen zeitgenössischer Musikstile dieser Welt, wie der in Deutschland lebende Libanese Rabih Abu Khalil oder der aus Tunesien stammende Anouar Brahem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arabischen Tonleitern, die sogenannten [[Maqam]], bestehen wie die abendländischen Tonleitern aus sieben Tönen, bedienen sich aber aus 24 Vierteltönen innerhalb einer Oktave. Die Trommeln der traditionellen arabischen Musik sind die [[Darabuka]], sowie die Rahmetrommeln [[Riq]] und [[Duff/Bendir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 22:37:41 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Arabische_Musik</comments>		</item>
		<item>
			<title>Tabla</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Tabla</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Tabla sind das zur Familie der Pauken gehörende nordindische Trommelpaar. Es besteht aus einer großen Basstrommel (Bayan) und einer kleineren und höher gestimmten Trommel (Dhayan). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach soll Amir Kuzru die Tabla aus der [[Phakawaj]] entwickelt haben, indem er die Phakawaj in zwei Teile sägte und in der Spielhaltung um 90° drehte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Shankar1.jpg]]&lt;br /&gt;
[[bild:shankar2.jpg]]&lt;br /&gt;
[[bild:amir kuzru.jpg]]    Amir Kuzru&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 20:03:03 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Tabla</comments>		</item>
		<item>
			<title>Samay Raga</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Samay_Raga</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier ein Überblick über die tageszeitliche Zuordnung der Ragas über 24 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Zeit                           [[Raga]]                  [[Thaat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von Mitternacht bis 2:00      Malkauns              Bhairavi&lt;br /&gt;
                               Darbari Kanada        Asavani&lt;br /&gt;
                               Shahana               Kafi&lt;br /&gt;
                               Adana                 Asavani&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 2:00 bis 4:00             Sohini                Marwa&lt;br /&gt;
                               Paraj                 Poorvi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 4:00 bis 6:00             Bhatiyar              Marwa&lt;br /&gt;
                               Lalit                 Marwa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 6:00 bis 8:00             Bhairav               Bhairav&lt;br /&gt;
                               Ramkali               Bhairav&lt;br /&gt;
                               Jogi                  Bhairav&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 8:00 bis 10:00            Ahair Bhairav         Bhairav&lt;br /&gt;
                               Bilashkani Todi       Bhairavi&lt;br /&gt;
                               Komal Rishabh Asavari Bhairavi&lt;br /&gt;
                               Todi                  Todi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 10:00 bis 12:00           Bhairavi              Bhairavi&lt;br /&gt;
                               Deshkar               Bilawal&lt;br /&gt;
                               Alahiya Bilawal       Bilawal&lt;br /&gt;
                               Jaunpuri              Asavani&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Von 12:00 bis 14:00           Brindavani Sarang     Kafi&lt;br /&gt;
                               Shuddha Sarang        Kafi&lt;br /&gt;
                               Gaud Sarang           Kalyan&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
                             &lt;br /&gt;
 Von 14:00 bis 16:00           Bhimpalasi            Kafi&lt;br /&gt;
                               Multani               Todi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 16:00 bis 18:00           Poorvi                Poorvi&lt;br /&gt;
                               Shree                 Poorvi&lt;br /&gt;
                               Patdeep               Kafi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 18:00 bis 20:00           Yaman                 Kalyan &lt;br /&gt;
                               Puriya                Marwa&lt;br /&gt;
                               Shuddha Kalyan        Kalyan&lt;br /&gt;
                               Hameer                Kalyan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 20:00 bis 22:00           Jayjalwanti           Khamaj&lt;br /&gt;
                               Kedar                 Kalyan&lt;br /&gt;
                               Durga                 Bilawal&lt;br /&gt;
                               Desh                  Khamaj&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Von 22:00 bis Mitternacht     Bihag                 Bilawal&lt;br /&gt;
                               Bageshri              Kafi&lt;br /&gt;
                               Shankara              Bilawal&lt;br /&gt;
                               Chandrakauns          Kafi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 19:40:44 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Samay_Raga</comments>		</item>
		<item>
			<title>Thaat</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Thaat</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Thaats sind die die zehn grundlegenden Tonskalen der Ragas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind dies:&lt;br /&gt;
             Bilawal&lt;br /&gt;
             Marwa&lt;br /&gt;
             Bhairav&lt;br /&gt;
             Poorvi&lt;br /&gt;
             Bhairavi&lt;br /&gt;
             Todi&lt;br /&gt;
             Asavari&lt;br /&gt;
             Kalyan&lt;br /&gt;
             Khamaj&lt;br /&gt;
             Kafi&lt;br /&gt;
Jeder Thaat für sich selbst ist ein Raga, nicht aber jeder Raga auch ein Thaat. Laut Vishnu Narayan Bhatkhande (1860-1936), dem bislang kompetentesten Musikethnologen auf dem Gebiet der klassischen indischen Musik, basiert jeder Raga auf einem dieser 10 Skalen.&lt;br /&gt;
Es erscheint geradezu paradox, daß jeder Thaat für sich selbst ein Raga ist, ein Raga an sich aber etwas viel weitreichenderes ist, als ein Thaat, aber gerade in dieser Unterscheidung liegt die Definition was ein Raga ist und was nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thaats sind Tonleitern, so wie Tonleitern in der abendländischen Musiktradition verstanden werden, mit den sieben Tönen in der Reihenfolge ihres Aufstiegs (arohan). Ein Raga hingegen ist ein charakteristisches Arrangement oder Abfolge von Tönen, deren volle Wirkung sich nur in den Rahmenbedingungen einer Darbietung entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 16:36:46 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Thaat</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kirchentonarten</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Kirchentonarten</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Kirchentonart, richtiger Kirchentonleiter ist eine Tonleiter aus Ganz- und Halbtonschritten. Sie wurden einst von den im alten Griechenland bekannten Tonarten hergeleitet. Sie wurden schon früh in der [[Liturgie]] sowohl der orthodoxen, als auch der römischen Kirche verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der gleichen Benennung (z.B. phrygisch, dorisch etc.) sind die Kirchentonleitern anders aufgebaut als die antiken grichischen Skalen. Auch Moll- und Dur-Skalen gehören im Grunde genommen zu den Kirchentonarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 4 Hauptgattungen: Dorisch, Phrygisch, Lydisch und Mixolydisch. Des weiteren existieren zu jeder dieser Skalen eine sogenannte Nebentonleiter die jeweils eine Quarte tiefer beginnt und mit der Vorsilbe  Hypo- versehen ist ( Hypodorisch etc.) Im 16. Jahrhundert kamen noch Aeolisch und Ionisch (zuzüglich Nebentonleitern) hinzu, welche unserer Moll- und Dur-Tonleitern entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untenstehenden Grafik sind die einzelnen Tonleitern zu entnehmen, wobei die erste Unterzeile die Tonhöhe wiedergibt, die zweite Unterzeile zeigt für den weniger geübten Notenleser die Verteilung der Ganz- und Halbtonschritte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:KirchentonleiternGrafik.png|Übersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 21:26:23 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Kirchentonarten</comments>		</item>
		<item>
			<title>Ashkenazim</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Ashkenazim</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als [[Ashkenazim]] bezeichnet man die Juden Osteuropas, die heute hauptsächlich in USA und Israel leben. Es gilt als sicher, dass die [[Ashkenazim]] nicht von den Stämmen Israels abstammen. Ihre Religion verdanken sie dem Umstand, dass das Gebiet zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer im 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung von Norden durch christliche Reiche und im Süden durch muslimische bedroht war. Wohl aus politischen Gründen entschieden sich die Führer der in diesem Gebiet lebenden Stämme, das Judentum einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdisch]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 17:46:57 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Ashkenazim</comments>		</item>
		<item>
			<title>Afghanische Volksmusik</title>
			<link>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Afghanische_Volksmusik</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die verschiedenen stilistischen Ausprägungen der Volksmusik der vielen afghanischen Volksgruppen lassen sich, trotz der enormen Vielfalt der Ethnien auf zwei Hauptfelder eingrenzen: Durch die traditionell strenge Auslegung des Qran war das Spielen von einfacher Volksmusik einerseits Sache der Frauen, singend und klatschend, zurückgezogen in den eigenen vier Wänden zu den verschiedensten Anlässen, andererseits Männersache, wenn es darum ging vor allem auf Hochzeitsfesten mit gesungenen Lyriktexten und instrumentaler Musik zu unterhalten. Das Instrumentarium bestand hauptsächlich aus [[Rubab]], der typischen Laute Afghanistans, der [[Nai]] Flöte und verschiedene Trommeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab auch eine Gruppe der [[Roma]], die durch das Land zogen und ihren Lebensunterhalt durch das Vortragen ihrer Lieder auf Hochzeiten und anderen Anlässen bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Volksmusiken waren schon immer beeinflußt durch [[persische Musik]], [[indische Musik]] und anderen regionalen Ethnien wie Aseris, Tadschiken, Usbeken und anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktraditionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:afghanische Musik]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 29 Sep 2006 20:10:18 GMT</pubDate>			<dc:creator>Wkh</dc:creator>			<comments>https://wiki.weltenklanghaus.de/index.php?title=Diskussion:Afghanische_Volksmusik</comments>		</item>
	</channel>
</rss>